Wirtschaft, Südtiroler Landwirt, Bauernbund | 13.09.2018

Für die Landwirtschaft werben

Die Kommunikationsinitiative „Dein Südtiroler Bauer“ bringt der Gesellschaft die heimische Landwirtschaft näher. Zu diesem Zweck hat der Bauernbund eine neue Serie von Plakaten, Anzeigen und Videos gestaltet. Mehr...

Wirtschaft

Dein Südtiroler Bauer: Mit neuen Motiven in den Herbst
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Service

E-Autos: Zwei Bauern erzählen von Vor- und Nachteilen
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Produktion

Nischenidee: Auf dem Weg zum Südtiroler Rohnensaft
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Spezial

Forstwirtschaft: Mehr aus dem eigenen Wald herausholen
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EDITORIAL

In Rom ernten, was wir in Brüssel säen

Jeder Bauer weiß: Wenn die Ernte in Gefahr ist, muss er sofort und gezielt reagieren: Bewässern bei Trockenheit, Schädlinge mit geeigneten Mitteln bekämpfen usw.
Genau so ist es bei der EU-Agrarpolitik. Bei den Verhandlungen müssen wir rechtzeitig und mit den richtigen Mitteln dabei sein. Unsere Argumente sind dabei unsere Wirkstoffe. Und die guten und möglichst vielen Kontakte sind die Betriebsmittel, mit denen wir die Wirkstoffe ausbringen.
In Brüssel hat Südtirol seit Jahrzehnten ein breites Netzwerk an Fürsprechern aus dem gesamten Alpenbogen. Sie sprechen mit einer Stimme, und das macht sich bezahlt. Bei den Verhandlungen vor sieben Jahren haben die Berggebiete gut abgeschnitten. Auch jetzt sind sie am Ball. Das jetzt vorgelegte Memorandum ist ein weiterer guter Schritt. Dennoch gibt es viele Sorgen. Eine davon ist, dass die EU-Kommission den Mitgliedstaaten mehr Spielraum einräumen will. Die Erfahrung mit den italienischen Regionen und der Regierung lehrt: Dies bedeutet kaum Gutes für unsere autonome Agrarpolitik. Daher müssen wir unser Augenmerk nicht allein nach Brüssel, sondern unbedingt und sofort auch nach Rom richten. Da ist der volle Einsatz aller Beteiligten gefordert: Wir als Bauernbund mit dem nationalen Bauernverband, die Abgeordneten im Landtag, vor allem aber unsere Abgeordneten in Rom sowie unsere Landesregierung mit dem Landeshauptmann, dem Landesrat und ihren Spitzenbeamten. Wenn wir hier nicht auf der Hut sind, dann geht möglicherweise viel von der Ernte, die wir in Brüssel säen, in Rom nicht auf.

Leo Tiefenthaler, Bauernbund-Landesobmann


TOP

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Ausbildung so breit wie tief

Es gibt sie nur einmal in Südtirol, ihre Schüler kommen aus allen Landesteilen und aus den unterschiedlichsten Realitäten: An der Oberschule für Landwirtschaft bekommen Jugendliche aber nicht nur deshalb einen etwas anderen Blick auf das Leben: Neben dem theoretischen Unterricht gibt es Praxisunterricht, der das fachliche Wissen untermauert. Landwirtschaft ist zwar Schwerpunkt, die Allgemeinbildung kommt aber auch nicht zu kurz. Und mit den Fachrichtungen, die ab der dritten Klasse gewählt werden können, hat die Schule einen weiteren Schritt gesetzt, um die Schüler so breit wie möglich und so tief wie nötig auszubilden. rar




FLOP

LW18-16_Flop_www.pixabay.com

Ein Absender ohne Namen

Fast täglich erreichen den Südtiroler Bauernbund Briefe oder E-Mails, in denen es um besondere Anliegen, Anregungen oder Beschwerden geht (S. 39). Es ist die ureigene Aufgabe des Verbandes, diesen nachzugehen und eine Lösung zu suchen. Das geht aber nur, wenn auch klar ist, von wem die Nachricht kommt. Nicht nur, weil es angenehmer ist zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Oft geht es um Details, für die eine Rücksprache notwendig ist, um der betreffenden Person helfen zu können. Dass alle Anliegen, die an den Bauernbund herangetragen werden, vertraulich behandelt werden, versteht sich von selbst! Also: Traut euch, uns zu sagen, wer ihr seid! bch

(Foto: www.pixabay.com)