Politik, Südtiroler Landwirt | 12.10.2018

Nationalpark wird Modellregion

Eine „Modellregion für nachhaltiges Leben in den Alpen“ soll der Nationalpark Stilfserjoch werden. Die Gemeinden im Gebiet des Nationalparks sollen so wirtschaftlich und touristisch weiterentwickelt werden, die natürlichen Ressourcen und die Umwelt geachtet bleiben. Mehr...

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EDITORIAL

Argumentieren, streiten, wählen!

Im Wahlkampf für den Südtiroler Landtag sollten wir alle um die Frage ringen: Was ist das Beste für unser Land? 
Stattdessen scheinen kurze Parolen zu zählen: oft provokant, und noch öfter inhaltsleer! Viele halten das im Handy-Zeitalter für nötig, um irgendwie in die Köpfe der Wählerinnen und Wähler zu gelangen. Ich wehre mich dagegen. Noch immer glaube ich: Meinung sollte man sich aufgrund von Argumenten und nicht von Schlagworten bilden. Vor allem, wenn es um unsere Zukunft im Land Südtirol geht! Mit diesem Ziel fordere ich alle Südtirolerinnen und Südtiroler – einschließlich uns bäuerliche – zu drei Schritten auf:
1. Argumentieren wir!
Wir brauchen eine klare Meinung, basierend auf Argumenten und Fakten. Wir – die Landwirtschaft – waren immer bereit, uns dem Diskurs zu stellen. Und wir sind überzeugt, gute Ideen und treffende Argumente und klare Standpunkte zu haben.
2. Streiten wir!
Wer sich seine Meinung gebildet hat, sollte sich nicht scheuen, sie auch klar zu vertreten – in der Familie, am Stammtisch, auf Facebook oder vor der Kamera. Jeder von uns sollte bereit sein, sich respektvoll anderen Meinungen zu stellen und für die eigene zu streiten. Hart und klar in der Sache, fair im Ton!
3. Wählen wir!
Alles argumentieren nützt nichts, wenn dies nicht auch jemand in der Politik für uns tut. Wer wählt, be-stimmt mit: Er gibt jenen Politikern seine Stimme, die aus seiner Sicht für ihn sprechen!
Im Sinne der Landwirtschaft heißt dies für mich: 
Wählt eure Zukunft! 
Wählt Landwirtschaft! 
Wählt unsere Kandidaten!

Siegfried Rinner, Bauernbund-Direktor


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Rad_www.pixabay.com

Findig wie die Urzeitmenschen

Als die Urzeitmenschen das Rad erfanden, hat sie das sicher viel Hirnschmalz, Schweiß und Muskelkraft gekostet. Sie haben viel investiert. Aber seitdem hat es die Menschheit leichter.
Wir geben zu: Das Rad mit der neuen „Roter Hahn – Gästeverwaltung“ (S. 35) zu vergleichen, ist etwas anmaßend. Aber es geht ums Prinzip. Und das ist das gleiche: Die Bauernbund-Marketingabteilung hat mit ihren Partnern viele Ideen, Zeit und Energie investiert, um den Urlaub auf dem Bauernhof-Betreibern das Leben am Computer zu erleichtern: Und mit dem neuen Programm dürfte die Verwaltung der Gäste-Daten laufen wie ein gut geschmiertes Rad!  gst

(Foto: www.pixabay.com)


FLOP

Apfelernte_www.pixabay.com

Päpstlicher als der Papst

Saisonale Arbeitskräfte sind nicht nur für unsere  Landwirtschaft wichtig, sondern auch für den heimischen Tourismus. In der Vergangenheit kamen diese Arbeitskräfte zum Großteil aus EU-Ländern. Das ändert sich aber, die Zahlen sind rückläufig. Der Bedarf an saisonalen Arbeitskräften bleibt aber bestehen, viele landwirtschaftliche Betriebe brauchen Leute, die besonders bei der Ernte zur Hand gehen. 
Der Staat sieht ein Kontingent von Nicht-EU-Bürgern für saisonal begrenzte Arbeiten vor, das Land Südtirol handhabt die Regelung aber restriktiver (S. 22). Das muss sich ändern, denn sonst drehen wir uns selber den (Wirtschafts-)Hahn zu. rar

(Foto: www.pixabay.com)