Südtiroler Landwirt, Bauernbund | 15.02.2018

Unser Quartett für den Landtag

Die Mitglieder haben entschieden: Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler, Franz Locher und Joachim Reinalter werden bei den Landtagswahlen unterstützt. Der Landesbauernrat zieht eine sehr positive Bilanz zur ersten Basiswahl. Mehr...

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EDITORIAL

Stolz auf erfolgreiche Basiswahl

Wir, die Mitglieder der bäuerlichen Organisationen, haben Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler, Franz Locher und Joachim Reinalter zu unseren bäuerlichen Landtagskandidaten gekürt. Dieses Bauern-Quartett gilt es nun tatkräftig und über die Bezirksgrenzen hinweg zu unterstützen und gemeinsam in den Landtag zu tragen.
Auch bei der Landtagswahl haben wir vier Vorzugsstimmen zu vergeben. Nutzen wir sie voll!
Es freut mich, dass beim ersten Mitgliedervotum des Südtiroler Bauernbundes eine echte Wahl stattfinden konnte: mit einer Kandidatin und neun Kandidaten. Es ist mir ein großes Anliegen, allen für ihre Bereitschaft zur Kandidatur und ihr faires, vorbildliches Verhalten in der Wahlzeit zu danken. Nur so und mit der Beteiligung von euch Mitgliedern, die ihr zahlreich an der Basiswahl teilgenommen habt, war eine echte Wahl möglich. Es freut mich sehr, dass die vier Sieger auch außerhalb ihres Heimatbezirks sehr gut punkten konnten, denn sie sollen ja die Landwirtschaft aus ganz Südtirol in Berg und Tal gleichermaßen vertreten.
Es geht um unsere eigene Zukunft und um politische Vertreter, die ein Ohr für die Landwirtschaft haben. Unsere Vier haben das. Wenn die Landwirtschaft eine wichtige Säule des Erfolgsmodells Südtirol bleiben soll, dann braucht sie unbedingt politische Unterstützung.
Wir haben die Basiswahl als modernes Instrument der Beteiligung erstmals erfolgreich erprobt. Viele reden von der Einbindung der Basis. Wir – Bauernbund, Bäuerinnenorganisation, Seniorenvereinigung und Bauernjugend – leben sie und setzen sie um.

Leo Tiefenthaler, Bauernbund-Landesobmann


TOP

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Chance bei der Energie erkannt

Immer wieder nerven sie uns in unseren Mailpostfächern oder auf diversen Webseiten – die Umfragen zu allen möglichen Themen, die „nur wenige Minuten“ in Anspruch nehmen. Da ist es um so erfreulicher, dass der Rücklauf auf eine Bauernbund-Umfrage, in der es um die Nutzung erneuerbarer Energien ging, mit fast 40 Prozent hoch war (S. 53). Der Bauernbund sieht dies als Zeichen, dass das Thema die Mitglieder nach wie vor interessiert und dass sie an eine Weiterentwicklung in diesem Sektor glauben. Der Bauernbund wird aus den Ergebnissen seine Schlüsse ziehen und sich weiterhin für die Förderung erneuerbarer Energieformen einsetzen. bch

Foto: Kurt F. Domnik, www.pixelio.de


FLOP

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Minderheiten-Wert noch nicht erkannt

Noch ist der Zulauf zur Umfrage für einen stärkeren Minderheitenschutz in der EU ein FLOP (S. 20). Gerade mal 6000 Unterschriften wurden in ganz Italien abgegeben. Es braucht aber mehr als 54.000, damit die Stimmen aus Italien zählen! Sie werden kaum aus Rom oder Mailand kommen. Südtirol hat die Chance, ein deutliches Signal nach Brüssel zu senden. Denn dort scheint man noch nicht davon überzeugt zu sein, dass die Minderheiten in den Mitgliedsstaaten einen Wert haben und deshalb schützenswert sind. Einige Minderheiten haben die nötige Quote bereits erreicht. Der Bauernbund hofft stark, dass auch in Südtirol aus dem FLOP noch ein TOP wird! gst