Regionale Vorsorge: Unterstützung für Landwirte in schwierigen Lagen bleibt bestehen
Die Regionalregierung hat unlängst auch für das Jahr 2026 die finanzielle Unterstützung der Vorsorgebeiträge für Landwirte, die unter besonders schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen arbeiten, beschlossen.
Der jährliche Beitrag deckt grundsätzlich 50 Prozent der eingezahlten Rentenbeiträge beim NISF ab. Für landwirtschaftliche Betriebe mit erschwerten Bewirtschaftungsbedingungen wird die Unterstützung jedoch deutlich angehoben: 60 Prozent bei 76 bis 110 Erschwernispunkten und 70 Prozent bei mehr als 110 Erschwernispunkten. Damit bleibt die bewährte Regelung aus den Vorjahren unverändert bestehen. Franz Locher, Vizepräsident der Regionalregierung, verweist auf die Bedeutung der Maßnahme: „Unsere Bergbäuerinnen und Bergbauern leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Pflege der Kulturlandschaft und zur regionalen Versorgung. Gerade in besonders benachteiligten Lagen brauchen sie deshalb eine verlässliche, kontinuierliche Unterstützung. Locher unterstreicht zudem, dass die Maßnahme nicht nur soziale Sicherheit schafft, sondern auch ein klares Signal für den Erhalt der kleinstrukturierten Landwirtschaft in Südtirol ist:
„Mit dieser Unterstützung stärken wir gezielt jene, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten und dennoch einen ungemein wichtigen Beitrag zur Erhaltung der landwirtschaftlichen Betriebe in entlegenen und schwer zugänglichen Gebieten unseres Landes leisten.“
Weitere Informationen und Unterstützung erhalten alle Betroffenen im Patronat.