Marketing | 17.03.2022

„Die Werbung ist super“

Seit 2010 verarbeitet Martin Mussner vom Hof Valin oberhalb von ­Wolkenstein gemeinsam mit seinen Eltern in der Hofkäserei hochwertige Kuhmilch zu besonderen Köstlichkeiten unter der Marke „Roter Hahn“.

Martin Mussner legt viel Wert auf eine breite ­Produktpalette.

Martin Mussner legt viel Wert auf eine breite ­Produktpalette.

Wie wichtig der Hofladen für das Vertrauen ins Produkt ist, welche Käsesorten am meisten gefragt sind und warum das Gütesiegel „Roter Hahn“ mitverantwortlich für den Erfolg ist, erzählt Martin im Interview mit dem „Südtiroler Landwirt“.

Südtiroler Landwirt: Herr Mussner, wurde auf Ihrem Hof schon immer Käse erzeugt?

Martin Mussner: Nein, meine Eltern hatten nur Ferienwohnungen. Ich habe nach der Oberschule eine Schule zur Milchverarbeitung in Österreich besucht, daheim dann erste Versuche mit dem Käsemachen gewagt und gemerkt, dass die Produkte bei den Gästen gut ankommen. Also haben wir einen Verarbeitungsraum und einen Hofladen gebaut. Seit drei Jahren verarbeiten wir nun unsere gesamte Milch selbst.

Wer sind Ihre Kunden und wo können diese die Produkte kaufen?

Zu uns kommen hauptsächlich Touristen. Wir verkaufen fast alle Produkte direkt im Hofladen. Zusätzlich beliefern wir ein paar Hotels und Restaurants hier im Tal und einige Geschäfte. Unser Hofladen ist so aufge­baut, dass Vertrauen und Transparenz zum Produkt hergestellt werden. Dazu dient ein Schaufenster, durch welches man den Verarbeitungsraum sieht, sowie eines, das den Reiferaum zeigt. Außerdem wird ein Video abgespielt, das den gesamten Ablauf der ­Käseherstellung erklärt.

Was finden Sie reizvoll an der Käseherstellung?

Ich finde es faszinierend, wie viele verschiedene Produkte man aus einem Tank voll Milch herstellen kann. Von Joghurt, Ricotta und Kräuterfrischkäse bis hin zu Weich-, Schnitt- und Bergkäse. Momentan ist Butter sehr gefragt, die machen wir ab und zu, wenn es sich ausgeht. 

Auch unser Weichkäse mit Kräutern kommt bei unseren Kunden sehr gut an, ebenso gereiftere Bergkäsesorten. Es ist wichtig, eine breite Palette anzubieten, damit die Kunden eine Auswahl haben.

Warum haben Sie sich entscheiden, Teil der Marke „Roter Hahn“ zu sein?

Mit den Ferienwohnungen waren wir seit jeher bei „Roter Hahn“, und als ich mit dem Käsemachen begonnen habe, wusste ich nicht, wie man ihn am besten vermarktet. 

„Roter Hahn“ hat uns in diesem Bereich sehr unterstützt und hat uns viele Tipps gegeben, besonders zu den rechtlichen Voraussetzungen, zur Preisgestaltung, Etikettierung usw. 

Auch die Werbung durch die Website und die Broschüre ist super, so finden uns viele Leute. Die Menschen wissen außerdem, dass dieses Markenzeichen Qualität bedeutet. Dadurch entsteht gegenüber unseren Produkten ein Vertrauensvorschuss. 


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Qualitätsprodukte: Jetzt melden!

Bereits 85 Direktvermarkter verwenden das Qualitätszeichen „Roter Hahn“. Sie genießen ein umfassendes Werbepaket, das ihnen eine bessere Sichtbarkeit und effizientere Vermarktung ermöglicht. 

Bislang werden folgende Produktgruppen berücksichtigt: Fruchtsäfte, -sirupe und -aufstriche, Trockenobst, Wein, Destillate, Kräutertees und Gewürze, Käse und Milchprodukte, Frischfleisch, Freilandeier, Brot, Nudeln und Getreide, Speck und Würste, Soßen und Eingelegtes, Honig, frisches Obst und Gemüse, Pilze, Cider und Bier. Aber auch interessierte Produzenten von Speiseeis, Halbfertigprodukten (Knödel & Co), Essig, Fisch oder Gehege-Wildfleisch können das Qualitätszeichen beantragen.

Wer am Marketingpaket interessiert ist, kann sich bis 11. April in der Abteilung Marketing bei Janine Gamper (0471 999226) oder Hannes Knollseisen (0471 999440) oder per E-Mail (info@roterhahn.it) melden.