Marketing | 21.12.2021

Schmackhafte Zugabe

Hochwertige „Roter Hahn“-Produkte direkt vom Bauern: Über dieses besondere Geschenk dürfen sich seit einigen Monaten all jene freuen, die beim Autohaus Moser in Bruneck ein neues Auto kaufen.

Der direkte Kontakt zu den Produzenten war und ist J­ohannes Moser (r.) sehr wichtig.

Der direkte Kontakt zu den Produzenten war und ist J­ohannes Moser (r.) sehr wichtig.

Johannes Moser, der Inhaber im Autohaus Moser, ist ein großer Fan von Südtirols Bauern und ihren Produkten. Die Idee zum Projekt „Moser liebt Südtirol“ ist ihm während des ersten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 gekommen: „Mir ist noch bewusster geworden, wie gut es uns hier in Südtirol geht und welche Lebensqualität wir haben. Ein großer Dank gilt hier den Bauern, die unsere schöne Kulturlandschaft pflegen und ausgezeichnete hofeigene Produkte herstellen. Da war es mir einfach ein Anliegen, Danke zu sagen und somit die lokalen Kreisläufe zu stärken“, erklärt Moser seine Beweggründe.

Bisher neun Direktvermarkter beteiligt

Bald waren mit der Marke „Roter Hahn“ und den Bäuerinnen und Bauern, die unter dieser Marke ihre Produkte vermarkten, geeignete Partner für eine Umsetzung gefunden. 

Neun verschiedene Direktvermarkter aus dem ganzen Land haben seit dem Start des Projektes im Februar dieses Jahres mitgemacht. Bevorzugt werden eher Produzenten, die Produkte mit längerer Haltbarkeit im Sortiment haben – z. B. Fruchtaufstriche, Fruchtsäfte, Kräuter, Gewürze und Trockenobst. 

Der Ablauf ist immer derselbe: Die Bäuerinnen und Bauern werden von einem Mitarbeiter des Autohauses kontaktiert und gefragt, ob sie Interesse haben mitzumachen und Produkte zu liefern. Bei einer Zusage können die Direktvermarkter Infos und Fotos zu ihrem Betrieb schicken, die das Autohaus Moser für jeweils drei Posts auf den Netzwerken Facebook und Instagram verwendet. 

„Wir hatten durch die Aktion die Möglichkeit, einige Bauern persönlich kennenzulernen. Sie freuen sich sehr über die Möglichkeit, ihre hausgemachten Köstlichkeiten über diesen ungewöhnlichen Vermarktungsweg zu verteilen“, berichtet Moser. 

Kunden beim Autokauf positiv überrascht

Groß ist die Freude dann auch bei den Kunden des Autohauses, die bei der Übergabe ihres Autos zum neuen Fahrzeug auch noch eine Überraschung dazu erhalten. „Die Kunden sind alle sehr überrascht, da sie es vorher noch nie erlebt haben, dass sie bei der Autoübergabe ein Geschenk bekommen. Wir erhalten auch zahlreiche Feedbacks auf Bewertungsportalen,  bei denen sich die Kunden darüber sehr freuen“, erklärt Moser. 

Besonders bei den Kunden von außerhalb Südtirols kommen die Geschenke sehr gut an. „Im restlichen Italien wird Südtirol mit Qualität verbunden, und das schätzen unsere Kunden sehr“, freut sich Moser. 

Mit dem Projekt will Moser Kunden wie Produzenten gleichermaßen seine Wertschätzung zeigen: „Südtirol ist ein so vielfältiges Land, und wir haben hier ausgezeichnete Produkte. Mit diesen regionalen Köstlichkeiten machen wir den Kunden bei der Autoübergabe eine kleine Freude und machen sie auch gleichzeitig auf die Vielfalt der regional produzierten Lebensmittel aufmerksam. Somit stärken wir nicht nur die regionalen Kreisläufe, sondern ermutigen auch die Kunden selbst, auf heimische Produkte zurückzugreifen“, betont Moser.

Sehr erfreut über die Aktion des Autohauses Moser ist auch Hans J. Kienzl, der Leiter der Bauernbund-Abteilung Marketing: „Es ist sehr vorbildhaft und tut gut, wenn heimische Unternehmen aus ganz anderen Branchen den Wert unserer Produkte sowie die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern so schätzen. Wir würden uns freuen, wenn dieses Beispiel Schule macht!“ Das Autohaus Moser  habe gezeigt, was mit ein wenig Fantasie und Krea­tivität möglich ist.