Sozialberatung | 03.02.2022

Sonderelternzeit verlängert

Die Frist, innerhalb derer die Gesuche um eine Sonderelternzeit beansprucht werden können, hat der Staat kürzlich vom 31. Dezember 2021 auf 31. März 2022 verlängert.

Die Elternzeit kann nur von einem Elternteil für die gleichen Kinder beansprucht werden.

Die Elternzeit kann nur von einem Elternteil für die gleichen Kinder beansprucht werden.

Erwerbstätige Eltern, aber auch Versicherte der Separatverwaltung oder Nicht-INPS-Versicherte können für zusammenlebende Kinder unter 14 Jahren bei Aussetzung der Bildungsaktivität, einer Covid-19-Infektion des Kindes oder einer Covid-19-Quarantäne des Kindes auch weiterhin die Sonderelternzeit beanspruchen. 

Die Sonderelternzeit wird auch Eltern, die ausschließlich in der Separatverwaltung eingetragen sind, und selbstständig Erwerbstätigen, die beim INPS oder anderen Verwaltungen versichert sind, gewährt. 

Bei Kindern zwischen 14 und 16 Jahren kann ein Elternteil – abwechselnd mit dem anderen und falls die Voraussetzungen erfüllt werden – einen unbezahlten Wartestand nutzen. Der Arbeitsplatz bleibt erhalten. Die Sonderelternzeit wird auch Eltern mit behinderten Kindern ohne Altersgrenze (lt. Ges. 104/1992, Art. 4, Abs. 1) sowohl für die Dauer der Aussetzung aller Schulstufen als auch für die angeordnete Schließung der Tageszentren und Sozialeinrichtungen gewährt. 

Die Elternzeit kann jeweils nur von einem Elternteil für die gleichen Kinder beansprucht werden. Die Sonderelternzeit wird mit 50 Prozent des Gehaltes vergütet und kann tage- oder stundenweise bis 31. März 2022 beansprucht werden. 

Das Bauernbund-Patronat ENAPA ist bei der Antragsstellung behilflich.