Pflanzenschutz

Verringerungen von punktuellen Gewässerverunreinigungen durch Pflanzenschutzmittel
Beim Reinigen und Befüllen von Pflanzenschutzspritzen besteht das Risiko, dass Pflanzenschutzmittel punktuell in die Oberflächengewässer geraten. Die Handhabung der Restmengen kann zu Wasserverunreinigungen führen. Wissenschaftler und Praktiker aus dem Obst- und Weinbau arbeiten im Rahmen eines Innovationsprojekts zusammen, um Lösungen zur Verringerung von punktuellen Verschmutzungen zu finden.

Ziel des Projekts
Die Ausarbeitung von wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Lösungen für die Reinigung und Befüllung von Sprühgeräten zur Verringerung von punktuellen Gewässerverunreinigungen.

Hauptaktivitäten im Projekt
•    Erfassung der aktuellen Methoden an die Befüllung und Reinigung von Sprühgeräten
•    Erhebung der notwendigen Anforderungen für neue, umweltschonende Methoden
•    Ausarbeitung von nachhaltigen Lösungskonzepten für die Befüllung und Reinigung von Sprühgeräten
•    Testen von biologischen Reinigungsverfahren wie z.B. „Biofilter“
•    Erstellung eines Leitfadens zur praktischen Umsetzung

Projektlaufzeit: Oktober 2017 bis August 2020

Die Partner
Das ELER-geförderte Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Fondazione Mach, dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, der Obstgenossenschaft ROEN, dem Versuchszentrum Laimburg und mehreren Südtiroler Landwirten. Das Amt für Gewässerschutz und das Amt für Obst- und Weinbau begleiten das Projekt.

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Biofilter zur Restwasser-Entsorgung
Foto: Gerd Innerebner, Versuchszentrum Laimburg

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Kontakt & Information

Für weiterführende Informationen zum Thema oder ein Beratungsgespräch, melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail bei der Abteilung für Innovation & Energie.

Ansprechperson: 
Marianne Kuntz
E-Mail: innovation-energie@sbb.it
Tel. +39 0471 999363


Mit freundlicher Unterstützung von

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